Häufige Fragen
Was ist eine Suchfeldanalyse?
Eine Methode des Innovationsmanagements zur Identifikation, Analyse, Bewertung und Auswahl neuer Innovations-/Geschäftsfelder ('Suchfelder') – Themenbereiche, in denen gezielt nach Innovationspotenzial gesucht werden soll, statt Innovation dem Zufall zu überlassen.
Aus welchen Input-Elementen besteht die Suchfeldanalyse?
Drei Input-Elemente: (1) unstrukturierte Ad-hoc-Impulse von Mitarbeitenden/externen Partnern, (2) Technologie-/Produkt-Roadmaps, (3) Szenario-Analysen, die aus Einzeltrends alternative Zukunftsbilder entwickeln.
Was unterscheidet First-Order- von Third-Order-Suchfeldern?
First-Order Search Fields sind breit gefasst und orientieren sich an Kernkompetenzen/strategischen Interessen des Unternehmens; Third-Order Search Fields sind deutlich spezifischer und fokussieren konkrete Technologien, Märkte oder Trends.
Mit welchem Tool wählt man die aussichtsreichsten Suchfelder aus?
Die Suchfeldmatrix stellt die Know-how-Stärken des Unternehmens einer Liste attraktiver Marktsegmente gegenüber und macht Schnittmengen mit hohem Potenzial sichtbar.
Welche weiteren Methoden helfen, Innovationsfelder/Trends zu identifizieren?
Trendscouting mit Scout-Netzwerken und dem Gartner Hype Cycle zur Reifegrad-Bewertung neuer Technologien, Szenariotechnik sowie die Analyse 'schwacher Signale' aus der Zukunftsforschung.
Wer im Unternehmen führt die Suchfeldanalyse durch?
Typischerweise Innovationsmanagement bzw. Strategieabteilung in Zusammenarbeit mit F&E, Marktforschung und ggf. externen Beratern – als Basis der strategischen Innovationsplanung vor der eigentlichen Ideenfindung.
Welchen Nutzen hat eine systematische Suchfeldanalyse?
Sie senkt das Innovationsrisiko deutlich, weil Innovationstätigkeit über strategische Suchfelder als 'Leitplanken' strukturiert gesteuert wird statt dem Zufall überlassen zu bleiben.
