Kursinhalte – das lernen Sie
Der Lean Six Sigma Green Belt Schweiz-Lehrgang bei BEXA vermittelt die mittlere Gürtelstufe im Lean-Six-Sigma-System: Teilnehmende lernen, kleinere bis mittlere Verbesserungsprojekte eigenständig nach dem DMAIC-Zyklus zu leiten oder Black Belts bei grösseren, bereichsübergreifenden Vorhaben aktiv zu unterstützen. Im Zentrum steht die praktische Anwendung – nicht graue Theorie.
Themenschwerpunkte
- Der vollständige DMAIC-Zyklus von der Projektdefinition bis zur Absicherung der Verbesserung
- Zentrale Lean-Werkzeuge zur Reduktion von Verschwendung und zur Prozessvisualisierung
- Statistische Grundlagen zur Dateninterpretation und Prozessbewertung
- Analyse- und Moderationswerkzeuge für eigene Verbesserungsprojekte
- Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung und die geforderte Projektarbeit
Die Dauer der Ausbildung variiert je nach Modulaufbau: Manche Lehrgänge dauern rund 6 Tage plus individuelle Projektarbeit, andere umfassen 10 Tage oder mehr, teils verteilt auf mehrere Blöcke. Die aktuellen Preise und Varianten finden Sie oben auf dieser Kursseite.
DMAIC & Methoden
DMAIC steht für Define, Measure, Analyze, Improve, Control – die fünf Phasen, mit denen ein Green Belt einen bestehenden Prozess systematisch verbessert, statt ihn neu zu erfinden. In der Define-Phase wird das Problem klar umrissen, in Measure und Analyze werden Prozessdaten erhoben und Ursachen identifiziert, in Improve wird die Lösung umgesetzt, und Control stellt sicher, dass die Verbesserung nachhaltig bestehen bleibt.
Werkzeuge aus der Praxis
- SIPOC zur Abgrenzung von Lieferanten, Input, Prozess, Output und Kunden
- Ishikawa-Diagramm (Ursache-Wirkungs-Diagramm) zur strukturierten Ursachenanalyse
- Pareto-Analyse zur Priorisierung der wirkungsvollsten Massnahmen
Damit unterscheidet sich der Green Belt deutlich vom Yellow Belt: Während der Yellow Belt Grundlagenwissen vermittelt und Projekte lediglich unterstützt, führt der Green Belt den vollständigen DMAIC-Zyklus eigenverantwortlich durch und muss dafür ein reales Projekt nachweisen.
Für wen ist der Green Belt geeignet? Voraussetzungen
Der Lehrgang richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Qualitätsmanagement, Produktion, Prozessmanagement und angrenzenden Bereichen, die Verbesserungspotenziale erkennen, Prozessdaten fundiert analysieren und Projekte selbstständig steuern wollen. Der Green Belt ist häufig das Bindeglied zwischen dem operativen Team und dem Black Belt.
Voraussetzungen im Überblick
- Keine strikt formalen Zulassungsvoraussetzungen
- Interesse an Prozessverbesserung und analytischem Arbeiten genügt als Einstieg
- Abgeschlossene Berufslehre oder entsprechende Berufserfahrung sind hilfreich
- Ein vorheriger Yellow Belt ist in der Regel nicht zwingend erforderlich
Projektarbeit, Zertifikat & Nutzen
Anders als beim Yellow Belt ist die eigene Projektarbeit beim Green Belt verbindlicher Bestandteil der Ausbildung: Teilnehmende bearbeiten ein reales Verbesserungsprojekt aus ihrem eigenen Arbeitsumfeld und wenden den DMAIC-Zyklus direkt in der Praxis an. Für das Zertifikat sind zwei Elemente zwingend erforderlich: die bestandene schriftliche Prüfung und die erfolgreich abgeschlossene praktische Projektarbeit.
Diese Praxisnähe ist der zentrale Nutzen für Unternehmen: Der Green Belt liefert nicht nur Methodenwissen, sondern ein konkretes, messbares Verbesserungsergebnis im eigenen Betrieb. Wer sich später weiterentwickeln will, dem dient das Green-Belt-Zertifikat zugleich als übliche Zulassungsvoraussetzung für die anspruchsvollere Black-Belt-Ausbildung, die bereichsübergreifende Projekte und vertiefte Statistik-Kenntnisse verlangt.
Die Kosten für die Green-Belt-Ausbildung sind individuell und hängen von Umfang, Modulwahl und Prüfungsleistungen ab. Die aktuellen Preise und Varianten finden Sie oben auf dieser Kursseite. im unverbindlichen Beratungsgespräch.
